Ein Achtel Lorbeerblatt

Der Lied- & Chansonblog von David Wonschewski

Rezension: Ernst Molden – A so a scheena dog

Molden_a_so_a_scheena_dogvon Simon-Dominik Otte

Allein das Wienerische auf „A so a scheena dog“ ist für sich genommen bereits das Hören dieses Albums wert. Sehr direkt, am Hörer, bei sich und seinen Gedanken präsentiert sich Ernst Molden auf seinem neuen Album. Spartanisch und doch perfekt in der Aufmachung, Gitarre, Mundharmonika, Lyrics. Mehr ist nicht nötig, um Atmosphäre zu erzeugen und Wirkungstreffer zu erzielen. Molden leiht Wien seine Stimme und erzählt aus, von und über diese Stadt und das Leben allgemein. Mal lebensfroh, mal fast schon sentimental, immer aber authentisch.

Ein Liedermacher, wie er im Buche steht, ohne Frage. Ob es um die tollsten Mädchen, die schönsten Cafés oder einfach und schlicht das Leben geht, Ernst Molden erzählt es so, dass man ihm zuhören möchte, die Zigarette in der Hand, die Kerze brennend und mit den Gedanken bei den eigenen Erinnerungen, ohne dabei die Musik und die Texte außen vor zu lassen. Vielmehr öffnen eben diese die Türen zum eigenen Inneren, die lange schon nicht mehr geöffnet wurden. Und das mit „einfachen Mitteln“, ohne die große Technik, einfach mit der Macht der Lebenserfahrung.

Wer sich also auf Musik einlassen kann und nicht nur berieselt werden möchte, bitte, hier werdet ihr fündig!

http://www.ernstmolden.at

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

Information

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 8. Dezember 2012 von in 2012, Liedermacher, M-P, Plattenbesprechungen, Uncategorized und getaggt mit , , , , , , , , .
%d Bloggern gefällt das: