Ein Achtel Lorbeerblatt

Der Lied- & Chansonblog von David Wonschewski

Alexander „Sandy“ Wolfrum – Ein Portrait

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Jüngst berichteten wir über Christof Stählin, einen Mann, der seit vielen Jahrzehnten bemerkenswert dezent im Namen seines Genres unterwegs ist. Stählin ist eine Ausnahmeerscheinung, keine Frage. Doch es gibt noch andere Musiker, die die Grundtugenden des Liedermachers verkörpern und sich zäh und ausdauernd ihren Platz in den Chroniken erstritten haben. Einer davon ist ganz ohne Frage Alexander Wolfrum, der mehr über das Leben eines Liedermachers zu erzählen weiß als die meisten von uns – und noch immer so wunderbar kreativ und geschäftig sprudelt, umtriebig wie eh und je. Grund genug, sich diesen wahrlich wichtigen Künstler einmal genauer anzusehen. In einem Kurzportrait.

Der 1958 in Bayreuth geborene Komponist und Texter ist seit 1980
mit seinen Liedern unterwegs, 25 Jahre (von 1982 – 2007) auch als Chef der Gruppe FEELSAITIG .

Er ist Träger der Auszeichnung der „Akademie für Politik und Zeitgeschehen“, München, „Songpoet des Jahres“ (für seinen Song Napoleons Frühstücksei) .Der Bund Naturschutz hat seiner Gruppe Feelsaitig die Bayerische Umweltmedaille verliehen (für seine Texte allgemein) und der Bayrische Rundfunk ehrte Wolfrum mit dem Preis „Lieder für die Umwelt“ (für seinen Song Größenwahn).
Wolfrum und seine Musiker wurden außerdem als eine der wenigen West-Musiker für 2 Konzerte in den Moskauer Kulturpalast eingeladen. Vor der „Wende“ !
Seit 1990 ist er hauptberuflich freischaffender Musiker. Seinen Beruf als Diplom Sozialpädagoge hat er im selben Jahr aufgegeben. Er ist verheiratet und Vater von 2 Söhnen. Mit seiner Familie lebt er in Bayreuth, vegetarisch, in einer alten Ziegelei in Meyernberg, wo er auch sein Tonstudio eingerichtet hat.

Sandy Wolfrum hat sich immer den klaren Tönen verschrieben.
Seit 1994 hat er sein eigenes Festival , das FESTIVAL DER LIEDERMACHER in Bayreuth.

Viele seiner KollegenInnen wie Georg Danzer, Hannes Wader, Colin Wilkie, Bettina Wegner, Reiner Rumpf, Konstantin Wecker, Werner Lämmerhirt, Günter Stössel, Ulrike Grigat u.a., haben ihn dort bereits besucht und die Auftritte von Wolfrum und seinen Gästen sind jedesmal ein Höhepunkt im fränkischen Konzertkalender.

Er leitet das Projekt „Donaumusik“.
Mit Freunden und Kollegen , wie Reinhard Mey, Haindling , Joana, Wibke Hott , John Pearse , Hannes Wader u.v.a. hat er eine Benefiz-CD für den Erhalt der freifließenden Donau produziert, die sich überall im Handel befindet. Außerdem moderiert er 4x im Jahr, mit Klaus Wührl, das Bayreuther Skalpell.

Jetzt ist sein fünftes Solo-Werk „Es bleibt dabei“ erschienen.  Im Jubiläumsjahr 2010 erschien außerdem sein erstes Live-Album „Die Brille in den Stiefeln.“

Als Musiker steht er bis heute auf der Bühne und bringt seine Lieder und Songs live unter die Leute. Er spielt bis zu 40 Konzerte im Jahr. Dazu braucht er meist nur seine Stimme, eine Gitarre und seine Ideen.

Text: Susanne Wagner

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