Ein Achtel Lorbeerblatt

Der Lied- & Chansonblog von David Wonschewski

Rezension: Selig – Magma

selig_magma

von Dennis Kresse / mit Dank an http://alternativmusik.de/

Selig gelten nicht umsonst als eine der innovativsten und spannendsten deutschsprachigen Bands der letzten Jahre und spätestens nach dem Comeback Und endlich unendlich im Jahre 2009 zählen Selig zu den wichtigsten Bands des Landes. Jetzt hat die Truppe um den charismatischen Frontmann Jan Plewka mit Magma ihr neues Album veröffentlicht und es enthält wieder viele Nummern, die, obwohl es die Band schon seit 20 Jahren gibt, nie gleich oder eintönig klingen, sondern immer wieder neu und erfrischend. Aufgenommen und produziert wurde Magma im Spätsommer 2012 in den East Midlands in England von Steve Power, der durch seine Zusammenarbeit mit Robbie Williams und dessen Producer Guy Chambers bekannt wurde.

Nun also wieder Selig. Und man merkt, dass die Band aus Hamburg nach all den vergeblichen Versuchen mit anderen Gruppen wie Kungfu, Zinoba oder Tempeau an den Erfolg dieser Band anzuknüpfen, jetzt wieder an einem Strang zieht und der Erfolg nicht von ungefähr kommt. Textlich ist das natürlich außerordentlich stark und erinnert natürlich an den unvergessenen Rio Reiser, einem Sänger, dem die Band sehr verbunden ist und wo Plewka immer mal wieder bei Konzerten, die unter „Jan Plewka singt Rio Reiser“ laufen, beweist, dass ihm auch die Stücke des „Königs von Deutschlands“ liegen.

Magma beginnt mit einer typischen Selig-Nummer, Ich lüge nie mit der Gitarre von Christian Neander und dem Orgelsound von Malte Neumann, danach dann direkt die neue Single Alles auf einmal mit seinem enorm in die Ohren gehenden Refrain, den die Selig-Fans, auf der bevorstehenden Tour laut mitsingen werden. Ein Stück, das wieder mal zu Tränen anrührt, vor allem für die, die an einem Winterblues laborieren, ist Schwester Schwermut, ein wirklich melancholisches Lied, das zu Herzen geht.

Was aber den Höhepunkt von Magma darstellt, ist die Nummer Love & Peace wo sich Selig in bester We didn‘t start the fire-Manier durch die letzten 30 Jahre der Geschichte singen und das mit einem hymnischen Chorus und einer großen Instrumentierung krönen. „Wenn du die Welt nicht verändern kannst, verändere dich selbst // Wenn du dich selbst nicht verändern kannst, verändere die Welt“ heißt es hier.

Homepage: http://www.selig.eu
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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 27. Januar 2013 von in 2013, Plattenbesprechungen, Uncategorized und getaggt mit , , , , , , .
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