Ein Achtel Lorbeerblatt

Das Liedermacher-, Chanson- und Kleinkunstmagazin

Rezension: Ich, Alexander – Das Gegenteil von dem was du denkst

ichalexander

von Martin Zenge

Ich, Alexander heißt im wirklichen Leben Alexander Günther und kommt aus Herzberg in Brandenburg. Ende des Jahres soll sein offizielles Debütalbum mit Band erscheinen. Ich, Alexander begann allerdings schon vor fünf Jahren als Gymnasiast damit, seine ersten Lieder inklusive selbstgedrehter Videos ins Internet zu stellen. Sieben dieser Songs hat er nun noch einmal neu eingespielt. Sie erscheinen auf der EP Das Gegenteil von dem was du denkst. Herausgekommen sind 25 Minuten, die viel Lust auf das was machen, was Ende 2013 noch kommt. Der junge Singer-Songwriter erinnert dabei an Kollegen wie ClickClickDecker und Gisbert zu Knyphausen.

Auf „Das Gegen teil von dem was du denkst“ sind lediglich Ich, Alexanders Stimme und seine Gitarre – meistens leise, gelegentlich auch etwas lauter und verzerrt – zu hören. Mit geringen Mitteln schafft der Brandenburger zumeist eine Gänsehautatmosphäre – wie schon beim Opener 434. Eine große Stärke des jungen Mannes sind seine Texte, die extrem fesselnd sind. Ich, Alexander gelingt es, Gefühle anschaulich zu beschreiben, ohne dabei je Gefahr zu laufen, ins Peinliche abzudriften. Dabei bewegt er sich zwischen Wut, Versöhnung und Resignation – Melancholie ist eben ein gern gesehener Gast bei Singer-Songwritern. Ich, Alexander könnte schon bald zur ersten Riege des Landes gehören.

www.ich-alexander.de

Mit Dank an www.alternativmusik.de

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