Ein Achtel Lorbeerblatt

Der Lied- & Chansonblog von David Wonschewski

Auf dem Boulevard Villon. Das große EAL-Interview mit Peter Blaikner.

Peter Blaikner by Anke Ulrich

Boulevard Villon“ – so lautet eines der beeindruckendsten Liedermacher-Alben des laufenden Jahres. Erschaffen von einem studierten Romanisten, erfahrenen Kabarettisten und Chansonnier, dem die Hingabe für das Wirken französischer Dichter und Musiker geradezu in die Vita gegossen worden zu sein scheint – Peter Blaikner. Grund genug, mit dem Österreicher ein tiefgreifendes Gespräch zu führen über den Existentialismus, französische Filme und, tatsächlich: durchzechte Nächte.

Interview: David Wonschewski / Titelfoto: Anke Ulrich

Ein Achtel Lorbeerblat (EAL): Herr Blaikner, Ihre aktuelle Platte heißt „Boulevard Villon“. Ein fiktiver Ort, den es gar nicht gibt, in Frankreich. Wollen Sie uns damit etwa sagen, dass der große Dichter Villon in seiner eigenen Heimat zwar geschätzt, aber aus ihrer Sicht doch noch nicht genügend geehrt wird? Zwar gibt es unseres Wissens nach auch hier bei uns keinen Platz oder Straße, die nach ihm benannt wären, aber immerhin hat zum Beispiel Wolf Biermann ihn in frühen Tagen auch mit einem Song geehrt…

Peter Blaikner (PB): François Villon ist in Frankreich ein sehr bekannter und populärer Dichter, viele französische Dichter und Chansonniers berufen sich auf ihn und nennen ihn ihr großes Vorbild (u. a. Arthur Rimbaud, Georges Brassens, Léo Ferré). Es gibt in französischen Städten viele nach Dichtern benannte Boulevards, der bekannteste ist der Boulevard Victor Hugo in jeder größeren Stadt, einen Boulevard Villon gibt es nicht. Ich nehme an, dass man sich deshalb scheut, einen Boulevard nach Villon zu benennen, weil François Villon doch nicht nur Dichter war, sondern bekanntermaßen auch Dieb, Mörder und Zuhälter, lebenslänglich von der Polizei verfolgt, drei Mal zum Tode verurteilt und drei Mal begnadigt. Hingegen gibt es in Frankreich einige Schulen, die nach Villon benannt sind.

EAL: Zumindest eine Lebensgeschichte, die aus der Ferne betrachtet sehr faszinierend klingt. Und doch ist es seltsam, wie erklären Sie sich diese Hingezogenheit deutscher Liedermacher zu Frankreich? Das trifft ja nicht nur auf Liedermacher zu, auch französische Filme haben oftmals diese ganz eigene Poesie in sich, die kein anderes Land hinbekommt…

PB: Das hat auch mit der Literatur des Existentialismus (Sartre, Camus) zu tun, die in den 1950er Jahren die Jugend im deutschsprachigen Raum begeisterte. Auch das französische Chanson, wie wir es kennen, ist zum Teil aus diesem existentialistischen Geist entstanden. Die Frage nach dem Sinn des Lebens und das Schuldigbleiben der Antwort hat das Chanson in charmanter Weise auf den ganz persönlichen Punkt gebracht. Man konnte sich diesem Charme nicht mehr entziehen, sobald man mit ihm in Berührung kam. In kleinen Geschichten über Außenseiter, gescheiterte Menschen, über unerfüllte Liebe bekam die große Weltphilosophie eine private Dimension. Brel, Brassens, Moustaki und vor allem Edith Piaf haben solche Stimmungen geschaffen. Dazu kamen politische Botschaften, der leichte Anarchismus in den Liedern, Träume von einer gerechteren Welt und das gesellschaftliche Umfeld der Ereignisse im Jahr 1968 in Paris. Musikalisch faszinierte uns die Verwendung der Volksmusik im Chanson, diese einzigartige Verbindung aus Volkstradition und literarischer Qualität. Gerade was die Volksmusik betrifft, waren die Deutschen und Österreicher nach 1945 in einer Wüste, haben doch die Nationalsozialisten unsere Volksmusik für ihre Zwecke missbraucht und hingerichtet. Erst jetzt kommt langsam eine Rückbesinnung auf unsere volksmusikalischen Wurzeln, die auch sofort wieder mit freudiger Unterstützung der Medien vom Kommerz der volkstümlichen Musik pervertiert wird.

Peter Blaikner 3     P. Blaikner 1984 (Foto: Herbert Huber)

EAL: Und doch wäre es doch wesentlich naheliegender gewesen, so Sie sich auf angloamerikanische Singer/Songwriter spezialisiert bzw. danach ausgerichtet hätten, oder?

PB: In den 1970er Jahren gab es die Folk- und Pop Einflüsse aus England und den USA, allen voran die Lieder der Beatles, der Doors und natürlich die von Bob Dylan. Andererseits spürte man auch die Besonderheit des französischen Chansons. Ich habe mir gedacht, Bob Dylan singen viele, aber Brassens und Moustaki singt fast niemand. Natürlich musste ich bald feststellen, dass man mit Englisch bei uns viel weiter kommt als mit Französisch. Also habe ich begonnen, einige französische Chansons auf Deutsch zu übersetzen, damit sie auch bei uns verstanden werden. Dabei fühlte ich mich besonders zu den Chansons des Georges Brassens hingezogen, die einerseits stimmlich leicht zu singen sind, andererseits auf der Gitarre gut begleitet werden können und die eine Lebenseinstellung beinhalten, die mir sehr behagt: „Geh deinen eigenen Weg und lass dich nicht von Autoritäten bevormunden!“ Das französische Chanson, ebenso wie das Kino und das Theater, schafft Spannung durch Distanz, man ist zwar als Hörer, Betrachter mitten im Geschehen, es zieht einen hinein, dennoch bleibt man außerhalb. Brel und Aznavour bringen mit ihrer Stimme große und bisweilen brutale Gefühle hervor, doch sind sie auch Betrachter von außen. In diesem Spannungsfeld liegt das Geheimnis, das uns süchtig macht, dadurch sind diese Lieder nie einseitig, nie ein geschlossenes Ganzes, sondern immer offene kleine Kunstwerke, in denen man sich zwischen den Tönen und Zeilen verlieren kann, sodass man sie immer wieder und wieder hören will.

EAL: Klaus Hoffmann macht aus seiner Verehrung gerade für Jacques Brel keinen Hehl und hat schon ganze Alben mit Brel-Material veröffentlicht und Tourneen damit bestritten. Sie neigen eher zu Brassens – helfen Sie uns, wir sind nicht ganz so frankophil unterwegs: Ist Brel für Sie persönlich genauso „groß“? Oder warum ist er zum Beispiel – um den Bogen zu ihrer Platte zu spannen – nicht mit auf dem „Boulevard Villon“? Was machte Brassens aus, dass er Sie so besonders fasziniert, mehr noch als vielleicht ein Brel?

PB: Ich will nicht sagen, der eine ist besser als der andere. Beide, Brel und Brassens sind Größen des Chansons, ich bin von beiden gleichermaßen fasziniert und begeistert. Brel hat seine Lieder nicht nur gesungen, er hat sie auf der Bühne gespielt und wie kleine Szenen aufgeführt. Brel auf Video ist noch mal um einiges gewaltiger als Brel auf CD. Brassens kann gehört werden, ohne sich Brassens im Bild dabei vorzustellen. Außerdem kann man die Brassens Lieder leichter zur Gitarre begleiten als die Lieder von Brel. Dazu kommt noch die Stimme von Brassens, die eher eintönig klingt, ohne viel Abwechslung, ähnlich wie Bob Dylan oder Fabrizio de André. Brel hingegen ist ein stimmliches Universum. Das kann man nicht kopieren, es hat auch noch nie jemand so richtig geschafft. Brel singt sich um sein Leben, Brassens trägt vor. Das liegt mir mehr, ist für mich authentischer zu artikulieren. Vielleicht kommt noch dazu, dass die Texte von Brassens noch subtiler, noch reicher sind als die von Brel, so kann ich noch mehr auf die textliche Ebene gehen und hier meine Stärke zeigen. Bei der Musikalität eines Jacques Brel kann ich nur verlieren.

Peter Blaikner2P. Blaikner 2011 -(Foto: Christian Streili)

EAL: Sympathische Einsicht. Daran angeknüpft eine persönliche Frage: Es können zwar doch recht viele Leute im deutschsprachigen Raum Französisch, aber sehr viele eben auch nicht. Inwiefern muss man eigentlich verstehen, was die großen Chansonniers da singen? Ich selbst umgehe bisher eine tiefere Beschäftigung mit diesen Klassikern, da ich über zwei Jahre Schulfranzösisch nicht herausgekommen bin…

PB: Man kann die französischen Chansons spüren, ohne viel von den Texten zu verstehen, man liebt die Stimmung und die Kernaussage, die meist leicht zu verstehen ist und oft schon im Titel steht. Wenn Aznavour „La Bohème“ singt, Brel „Amsterdam“ oder Bécaud „Nathalie“, weiß man im Zusammenhang mit der Musik bereits, worum es geht. Sich genau mit den Texten zu beschäftigen, eröffnet natürlich ein riesiges Universum, eine eigene poetische Welt und auf kleinem Raum einen großen Zugang zur französischen Kultur und Gesellschaft, die oft exemplarisch für die globale Gesellschaft und für allgemeine Gefühle steht. Es lohnt sich sehr, die Texte genauer zu studieren. Gut, dass es manche gute Übersetzungen von französischen Chansons gibt.

EAL: Kehren wir zurück zu Ihrem eigenen Werk, dem „Boulevard Villon“. Mit dieser Platte ehren Sie ja nicht nur den großen Dichter Villon, sondern eben auch Brassens, Wilhelm von Aquitanien und H.C. Artmann. Nun könnte ich mir zwar vorstellen, dass Sie als studierter Romanist – Sie haben ja auch lange als Lektor in Frankreich gearbeitet – per se über ein breites Rüstzeug verfügen. Sind die vielen Lieder auf dem „Boulevard Villon“ durchaus als Essenz ihrer jahrzehntelangen beruflichen Auseinandersetzung mit diesen Künstlern zu verstehen? Oder haben Sie sich eher kurzfristig vor einigen Monaten hingesetzt und angefangen zu komponieren?

PB: Ich beschäftige mich schon seit über dreißig Jahren mit dem französischen Chanson und mit der Literatur des europäischen Mittelalters. In diesen Jahren sind immer wieder einzelne Lieder und Übersetzungen entstanden, die nicht in meine andere Arbeit als Autor einzuordnen sind. Ich wollte diese kleinen Lieder in einer Sammlung zusammenfassen. Vor ungefähr einem Jahr fand ich im Titel „Boulevard Villon“ die Klammer, die diese Lieder zusammen halten könnte. Dann habe ich alle vorhandenen Lieder noch einmal überarbeitet, teilweise erweitert und an ihnen gefeilt. Einige sind weg gefallen, andere neu entstanden. Dazu habe ich dann das Titellied „Boulevard Villon“ geschrieben und die CD produziert. Nun denke ich doch, dass das eine ganz runde Sache geworden ist und bin froh, dass diese Lieder dokumentiert und festgehalten wurden. Bisher lagen sie nur lose irgendwo herum.

PeterBlaikner1Foto: Mutz

EAL: Ich finde Ihren Gesangsstil sehr interessant, in unserer Rezension Ihres Album haben wir ihn als etwas „stoisch“ klassifiziert. Oder bewusst blöde formuliert: Klaus Hoffmann hätte die Songs mit Sicherheit geradezu gegenteilig intoniert….

PB: Klaus Hoffmann singt Jacques Brel im Stil von Brel, mit der großen Stimme und mit der großen Interpretation. Ich singe Brassens im Stil von Brassens, einfach, ohne viel Drumherum, ohne viel Interpretation, Texte, die mit einer Melodie unterlegt sind. So habe ich auch schon vor 20 Jahren eine CD mit 14 Übersetzungen von Brassens-Chansons gemacht („Ich bitte nicht um deine Hand“). Und es freut mich sehr, wenn zum Beispiel Franzosen, die kein Wort Deutsch können, sagen, dass sie im Hintergrund meine Übersetzung der Brassens-Lieder hören und denken, da singt Georges Brassens. Schön, dass meine deutsche Version die Franzosen nicht irritiert, was vielleicht auch daran liegt, dass ich sie nicht mit dem typisch bundesdeutschen Akzent singe, sondern eher in süddeutsch-österreichischem Ton, der um einiges weicher und dem französischen ähnlicher ist. Außerdem habe ich meine deutschen Texte inhaltlich im französischen Umfeld belassen und sie nicht zu uns herüber transferiert. Brel singe ich gelegentlich mit Freunden um vier Uhr früh nach durchzechter Nacht, auf Französisch mit großer Geste und geladener Stimme.

EAL: Allein diese Vorstellung ist so wunderbar, dass wir da unbedingt einmal dabei sein wollen! In Summe ist Ihr „Boulevard Villon“ nun eines dieser Alben, bei dem man als Außenstehender das Gefühl hat, dass da jemand mit Ahnung und Talent ist, der aus eher limitierten Gesamtmöglichkeiten heraus wirklich das „schönste“ machen wollte. Ich persönlich finde derlei Platten, die toll aussehen, aber den Duft einer „handgefertigten Limited Edition“ verströmen, immer ganz besonders anziehend. Der Interpret ist oftmals nicht wahnsinnig bekannt, offenbar steckt weder ein großes Label, noch überhaupt ein Vertrieb dahinter und wie um das Ganze zu untermauern, wird die CD auch noch ausschließlich über die eigene Website verschickt. Mehr Kleinkunst geht im Grunde fast gar nicht. So dahingesprochen klingt es fast ein wenig romantisch. Lassen Sie uns doch ein wenig an dem Produktionsprozess des „Boulevard Villon“ teilhaben. Denn das, was wir da als so „romantisch“ empfinden, trägt bestimmt viele Mühen in sich, Kämpfe, die immer wieder neu ausgefochten wurden, vielleicht gar Ablehnungen und Frustrationen. Geben Sie uns einen Einblick in das Seelenleben eines erfahrenen Liedermachers: „Hartes Brot“ oder doch eher „Freiheit, was willst du mehr“?

PB: Ich habe vor vielen Jahren als Liedermacher begonnen, um schnell festzustellen, dass ich so als Künstler existenzlos werde. Ich habe mich dann auf Theater und Kabarett spezialisiert, was mir nun doch ein Leben als Künstler ermöglicht, ohne auf bescheidenen Luxus verzichten zu müssen. Meine große Leidenschaft blieb und bleibt aber das Chanson in all seinen Ausformungen. Das Chanson hat ja auch Platz in meiner Arbeit als Theaterschreiber und Kabarettist.

Boulevard Villon- CoverEAL: Und Ihr Verhältnis zu Verlagen oder Produzenten?

PB: Ich musste leider erfahren, dass Verlage und Produzenten gern die Verwertungsrechte von den Urhebern erwerben, dann aber damit so viel wie gar nichts tun, also die Werke des Urhebers nicht verbreiten oder bekannt machen. Natürlich hätte ich gern einen Vertrieb meiner Werke, einen Verlag, der mich ernst nimmt, aber dafür hat es in meiner Laufbahn anscheinend nie gereicht. Darauf habe ich reagiert und bin immer mehr auf den Weg gekommen, mich selbst zu vertreiben, nicht aus Eitelkeit, sondern aus reiner Notwendigkeit. Und gerade heute sind durch Internet und andere Technik dem Urheber die Möglichkeiten gegeben, selbst viel für sein Werk zu tun. Langsam lerne ich dazu und siehe da, es funktioniert immer besser. Meine Theaterstücke werden erfolgreich gespielt (mein Kindermusical “Ritter Kamenbert“ hatte immerhin schon über eine Million Besucher im deutschen Sprachraum), meine Kabarettprogramme sind ausverkauft, ohne Medienpräsenz und ohne Manager. Es funktioniert rein durch die sogenannte Mundpropaganda. Romantisch ist daran gar nichts, das ist alles beinharte Arbeit. Und: Was nützt mir die kreative Arbeit des Schreibens und Komponierens, wenn die daraus entstehenden Werke keine Verbreitung finden? Darauf warten, dass jemand kommt, um diese Werke zu vermarkten? Das hat keinen Sinn, macht nur frustriert, zynisch und verplempert Zeit, die man besser nutzen kann. Also muss ich die Arbeit des Marketings selber machen und wirtschaftlich denken. Gern würde ich die Arbeit des Marketings jemand anderem überlassen, aber mein Vertrauen in die Verwertungsindustrie und in die Medien ist so dahin, dass ich mich immer mehr davor scheue. Aber, wer weiß, vielleicht kann doch einmal mit jemandem eine gute Zusammenarbeit aufgebaut werden. Die CD „Boulevard Villon“ ist ein kleines Produkt für Liebhaber, ich habe es finanziert und produziert, weil ich dran glaube und weil ich es gern machen wollte. Ich kann es zwar nicht erklären warum, aber ich weiß aus Erfahrung, dass diese Lieder nicht im Radio gespielt werden, dass sie in den großen Medien nicht besprochen werden, dass sie aber dennoch den Weg zu den Liebhabern dieser kleinen Kunstgattung finden, früher oder später. Früher wäre mir lieber.

Zur ausführlichen Plattenbesprechung von „Boulevard Villon“: HIER entlang.

Zur Website von Peter Blaikner: HIER entlang.

Ein Kommentar zu “Auf dem Boulevard Villon. Das große EAL-Interview mit Peter Blaikner.

  1. Jürgen Faas
    29. August 2013

    Boulevard Villon ist wirklich ein großartiges Album! Peter Blaikner hat so ein feines Gespür für Brassens und alte Dichtkunst. Da haben wir Glück, daß er trotz der existenznotwendigen Hinwendung zu Theater/Kabarett (siehe Interview) der Liedermacherei treu geblieben ist. Ich bin gespannt auf weitere Werke und wünsche ihm alles Gute! Außerdem Dank an EAL, denn ohne euch ich hätte ich ihn wohl nicht für mich entdeckt.

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