Ein Achtel Lorbeerblatt

Das Liedermacher-, Chanson- und Kleinkunstmagazin

Carsten Langner – Spätsommerlied – das erste Lied der neuen CD hier zum Anhören

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Das 2. Album des Schönkichener Liedermachers und Gitarrenpoeten Carsten Langner „Steh nicht im Goldnen Buch der Stadt“ unter dem Motto „Carsten Langner singt Hausin“ erscheint am 22. November auf seinem eigenen Label CLABAUTER Musik.

Der Sommer geht auf den Rest und es ist uns eine Freude, Ihnen mit Carstens Erlaubnis das erste Lied des Albums  – das Spätsommerlied – vorstellen zu dürfen (Carsten Langner – Gesang und Gitarren / Andreas Köpke – Bass, Bouzouki / Jens Kommnick – Low Whistle).

Zum Anhören hier klicken.

Stimmen zum Spätsommerlied:

Zitat Carsten: „Eines meiner Lieblingslieder des Albums. Und da ich den Text nicht selbst geschrieben habe, darf ich ihn loben. Also: Für mich einer der berührendsten deutschen Texte überhaupt. Völlig zurecht ein Klassiker und ich freue mich, dass Manfred meine Vertonung gefällt.“

Manfred Hausin über das Spätsommerlied: „Ein Lied, das mir viel bedeutet. Ich habe meinen ersten „Preis“ dafür bekommen: 1979 im „Pläne-Songtext-Wettbewerb“. Der Erstabdruck war in der „Eisernen Lerche“ und in der Vertonung von Christoph Bornemann von der Gruppe „Schinderhannes“ ist es erstmals zu hören auf einer Platte des Göttinger Folkclubs „Nörgelbuff“. Kurze Zeit später  wurde es von den Musikern von „Lilienthal“ entdeckt und in der Bearbeitung von Hans-Jörg Mauksch ist es das Eingangslied ihrer legendären Platte „Jetzt ist Zeit und Stunde da“. Im Text dazu heißt es „Der Versuch einer Standortbestimmung der bundesdeutschen Folkszene“. Hier liegt das Lied in einer wunderbaren Neuvertonung von Carsten vor.

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Weitere Informationen zur CD „Steh nicht im Goldnen Buch der Stadt„:

Es wird elf von Langner vertonte Gedichte der „Stimme Niedersachsens“ Manfred Hausin beinhalten, die er allesamt zwischen Februar und September 2013 in der Liedermanufaktur Schönkirchen eingespielt hat – musikalisch unterstützt von Andreas Köpke (Bass, Mandoline, Ukulele, Bouzouki, Bodhrán und Besen-Mandola) und Jens Kommnick (Low Whistle im „Spätsommerlied“).

Als Zugabe gibt es – ganz akustisch aufgenommen – eine Interpretation von Hannes Waders aktuellem Erfolgstitel „Dass wir so lang leben dürfen“, welcher ebenfalls der Feder Manfred Hausins entstammt.

Dazu erzählt Carsten Langner folgende kleine Geschichte: „Mir gefiel das Lied auf Anhieb. Einige Zeit später schrieb ich Manfred Hausin einen Brief, dem ich meine erste CD „Momentaufnahme“ beilegte, um mich damit für die „Lange Nacht der Poesie“ zu bewerben, deren Gründer und Vater Manfred seit über 25 Jahren ist. Ein paar Tage später klingelte das Telefon und es meldete sich Manfred Hausin. Gleich im ersten Telefonat schlug er mir vor, doch auch mal ein Gedicht von ihm zu vertonen. So kam der Kontakt und schließlich diese CD zustande. Für mich natürlich ein absoluter Glücksfall. […] Eigentlich wollte ich das Lied nicht covern. Aber Manfred hat darauf bestanden. „Warum nicht?“, meinte er – und hat ja irgendwie Recht.

Dazu Manfred Hausin: „Dieses Lied hat Carsten und mich zusammengebracht. So hat es letztlich zu dieser Platte geführt und deshalb darf es nicht fehlen.“

Derzeit sitzt Carsten Langner  in der Liedermanufaktur Schönkirchen am letzten Feinschliff, bereits kommende Woche gehen die Aufnahmen dann zu Pauler Acoustics nach Northeim. Dort werden sie von Hans-Jörg Maucksch gemastert werden. Langner schwärmt  dazu: „Ich bin glücklich und es ist mir eine Ehre, dass die Platte in den heiligen Hallen von Stockfisch gemastert wird. Auch das habe ich Manfred zu verdanken – und natürlich Hans-Jörg Maucksch, der sofort eingewilligt hat.“

www.carsten-langner.de

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6 Kommentare zu “Carsten Langner – Spätsommerlied – das erste Lied der neuen CD hier zum Anhören

  1. Estella
    15. September 2013

    Ein sehr schönes Lied. Ich finde es sehr mutig, zumal er noch so jung ist, einen so herausragenden Lyriker und Poeten, wie Manfred Hausin zu vertonen. Und ich finde, er hat es ganz wundervoll umgesetzt. Ich hatte die Ehre schon mehrere vertonte Gedichte der neuen CD hören zu dürfen und ich muss sagen, das Ergebnis hat mich überwältigt. Im Vergleich, was man heute so regelmäßig im Radio zu hören bekommt, ist das nach langem mal wieder ein ‚Schmancker’l‘ von ganz besonderer Qualität. Die CD kann ich nur wärmstens empfehlen. Ich habe die erste Platte von Langner und die hat mich schon absolut überzeugt. Qualität und Können muss sich doch endlich mal wieder durchsetzen.
    Ich schließe mich mit einem Dankeschön ‚roterbaer‘ an. Viele liebe Grüße, A.

  2. Silke
    13. September 2013

    Ich frage mich ja immer wieder, wenn ich Carsten Langner singen höre, ob er seine Stimme extra der von Reinhard Mey angleicht, also Stimmenimitation, oder ob seine eigene Stimme wirklich der von Mey so verblüffend ähnelt…

    • achtellorbeerblatt
      13. September 2013

      Ich habe gerade mit Manfred Hausin, den Langner ja vertont, telefonieren dürfen. Wir sind beide sehr angetan von der Entwicklung, die definitiv weg geht von Mey. Womit ich sagen will: Ich denke da überschneidet sich viel zwar aus Prägung, aber ich sage mal eine Stimmlage hat man nunmal oder hat sie nicht. Die neue Platte, nicht von ihm getextet, sehe ich im positivsten Sinne als perfekte Übergangsplatte. Jeder der selbst künstlerisch tätig ist – und da zähle ich mich selbst ganz borniert mal hinzu – weiß wie schwierig es ist von einem liebgewonnen Stil eines Lieblingskünstlers wegzukommen. Bei „Momentaufnhame“ war er zu 90 Prozent bei Mey. ich kenne die neue Platte selbst noch nicht, aber von dem Song hier her sehe ich ihn jetzt noch bei 20 Prozent Mey, was aber eben an seiner natürlichen Begabung liegt. Ich wette: Mit Album drei wird der Langner da sein, der komplett eigenständig dasteht.
      Liebe Grüße,
      David/EAL

      • Silke
        13. September 2013

        …ganz ehrlich, aber für mich als ganz normalen Zuhörer (und Mey-Kenner) ist da keine Entwicklung rauszuhören. Ich höre da immer noch 90 Prozent Mey. Für meinen Geschmack zuviel Mey. Ich mag den Carsten jetzt nicht traurig machen, denn Musik ist halt Geschmackssache… Aber im ersten Moment ist das ja ganz witzig, da singt jemand und man fragt sich, ist das jetzt Reinhard Mey oder was?
        Nur auf Dauer höre ich dann doch lieber den „echten“ Mey. Aber wie gesagt, das ist eben mein subjektives Empfinden; das „Problem“ hatte ich auch beim Musical „Ich war noch niemals in New York“ von Udo Jürgens. Auch da ist es mir lieber, er singt seine Lieder selber, als sie von Musicaldarstellern mit ähnlicher Stimmlage zu hören.

      • achtellorbeerblatt
        13. September 2013

        Du, das ist ja gar kein Problem. Und jeder der sich in die Öffentlichkeit wagt wird wissen, dass er erst dann eine Chance hat „gut“ zu sein, wenn es auch gegenwind gibt. Von daher: immer raus damit!;-) Ich selbst halte es da ein wenig mit dem was Mey selbst zu Langner sagte: Ein junger Mann, der von ihm inspiriert wurde und mutig genug ist anno 2012 oder so zur Akustikklampfe zu greifen mit seinen eigenen Liedern, der wird fast immer bei ihm einsortiert werden. Mir kommt es in erster Linie darauf an zu wissen, dass Carsten Langner selbst singt und selbst komponiert und selbst textet bzw nun eben einen Lyriker vertont, wie viele Liedermacher. Womit ich dich aber gar nicht widerlegen möchte. Am Ende, wie du sagst, bleibt es subjektiv. Wobei ich sogar eine weitere „Mey“-Platte von Langner kaufen würde, weil er den Sound einfach drauf hat…finde ich;-)

  3. roterbaer
    13. September 2013

    Ein wunderbar rundum gelungenes Lied, welches die Neugierde steigert.
    Danke Carsten und natürlich Manfred und den anderen Beteiligten. :-)

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