Ein Achtel Lorbeerblatt

Das Liedermacher-, Chanson- und Kleinkunstmagazin

Kanada: Morgan Finlay – Fault Lines

faultlines

von Simon-Dominik Otte

Also, ein Musiker, in dessen Presseinfo der Wirt meiner Bonner Lieblingskneipe zitiert wird, ist ja nun sicherlich mal eine Hörreise wert. Wobei es erst einmal einer Lesereise gleicht, bei all dem Namedropping in o.g. Infoschreiben. Morgan Finlay, der gebürtige Kanadier, der jetzt in Irland lebt, spielt das, was Singer/Songwriter am besten können, melancholisch-fröhlichen Folk mit emotionalen Texten. Wirklich überrascht wird man auf Fault lines nicht, aber definitiv auch nicht enttäuscht, es sei denn, man erwartet Death Metal. Der wird nun gerade nicht feilgeboten, vielmehr Folk in der Tradition der grünen Insel, vorgetragen mit dem nötigen Rauch in der Stimme, die sich dann aber immer wieder in ungeahnte Höhen schwingen kann.

Und die Augen der Hörer feucht machen, wenn nicht gar tränend. Wer sich bei Lover C T D H L noch zurückhalten kann, dem sei gesagt, dass das bei When this long road ends nicht mehr der Fall sein wird. Morgan Finlay geht im besten Sinne ans Herz und als Ex-Bonner wünscht man sich glatt zu einem seiner Konzerte in der guten, alten Mausefalle zurück, als man dort noch rauchen durfte. Denn genau für solche Kellerkneipen mit der gewissen Atmosphäre ist diese Musik etwas. Aber nicht nur. Denn sie hat eben genau das: Atmosphäre. In vielerlei Hinsicht. Morgan Finlay beweist sich als moderner Singer/Songwriter mit den Wurzeln ganz tief in der Tradition.

Zur Website von Morgan Finlay: HIER entlang.

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 17. November 2013 von in Internationale Szene und getaggt mit , , , , .
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