Ein Achtel Lorbeerblatt

Der Lied- & Chansonblog von David Wonschewski

Herbstgewitter 44/2014 – die Radiosendung rund um Liedermacher & Chansonniers.

Adventskalender

Foto: Masha Potempa (MusikPoesie – Fotografie, www.mashapotempa.de)

Herbstgewitter, Ausgabe 44. Einfach auf den Play-Button klicken, los geht’s!

 

Das Ein Achtel Lorbeerblatt Herbstgewitter – Ihre mehrmals monatlich frisch publizierte Sendung rund um Liedermacher & Chansonniers. Moderiert von Schriftsteller David Wonschewski, redaktionell und instrumental begleitet von den Liedermachern Holger Saarmann, Markus Heiniger und Johan Meijer.

Weitere Ausgaben unseres Herbstgewitters finden Sie: HIER.

Noch mehr Lust auf Liedermacher und Chansonniers? Hören Sie doch auch in unsere Jukebox! Und zwar: Hier.

Mijn Soesterweg (dt. Übersetzung folgt untenan)

Mijn wieg die stond hier niet

ik ben hier niet geboren

en toen ik hier pas woonde

voelde ik me hier/toch verloren.

Onbekend maakt onbemind

Ik moest eerst aan jou wennen

maar nu hoor je toch bij mij

dat kan ik niet ontkennen.

Mijn Soesterweg, mijn Soesterweg

mijn lange Soesterweg

waar je’s al heel vroeg de vogels hoort

een eindeloze rij van bomen

bewakers van mijn stoutste dromen

hier ben ik thuis, in Amersfoort

’s morgens vroeg  en ‘s avonds laat

bij weer en wind, bij zonnenschijn

hoor ik piepen, knarsen, remmen,

geluiden van de trein.

die roept naar mij kom mee, stap in

mijn hart komt nooit tot rust,

Dat beeld van jou wordt, al ben ik soms ver weg,  nooit helemaal uitgewist

Mijn Soesterweg, mijn Soesterweg

mijn lange Soesterweg

vroeger liep-ie tot aan de Utrechtse Poort

een eindeloze rij van bomen

bewakers van mijn verre dromen

hier ben ik thuis, in Amersfoort

Op een gebouw bij een begraafplaats

lees ik een spreuk met Joodse letters

en zondags galmen klokken

voor gelovigen en voor ketters

Wat verderop werd ook gebeden

in een woonhuis, een moskee

Als God het zo bedoeld heeft,

heb ik daar vrede mee

Mijn Soesterweg, mijn Soesterweg

mijn lange Soesterweg

waar je de klokken luiden hoort

een eindeloze rij van bomen

bewakers van mijn diepste dromen

hier ben ik thuis, in Amersfoort

Mijn Soesterweg, mijn Soesterweg

mijn lange lange Soesterweg

geloof me op m’n woord

een eindeloze rij van bomen

bewakers van al mijn dromen

hier ben ik thuis, in Amersfoort

Mein Soesterweg

Meine Wiege stand nicht hier,

ich bin hier nicht geboren.

Als ich gerade erst hier wohnte

dachte ich, was habe ich hier verloren.

Unbekannt macht ungeliebt

ich musste mich erst an dich gewöhnen,

aber jetzt gehörst du zu mir.

Das kann ich nicht verneinen.

Mein Soesterweg, mein Soesterweg,

mein langer Soesterweg,

wo man früh schon die Vögel singen hört,

eine endlos lange Baumreihe,

Bewacher meiner wilden Träume.

Hier bin ich daheim, in Amersfoort.

In der Früh‘ und spät am Abend

bei Wind und Wetter, Sonnenschein

höre ich das Pfeifen, Knirschen, Bremsen

alles Eisenbahngeräusche.

Sie sagen mir: Komm mit, steig‘ ein,

mein Herz kommt nie zur Ruh‘.

Aber das Bild von dir wird, auch fern von zuhause, niemals ausgelöscht.

Mein Soesterweg, mein Soesterweg,

mein langer Soesterweg,

früher lief er bis zum Utrechter Tor

eine endlos lange Baumreihe,

Bewacher meiner fernen Träume.

Hier bin ich daheim, in Amersfoort.

An einem Gebäude vor einem Friedhof

lese ich einige jüdischen Zeichen;

Am Sonntag läuten Glocken

für Gläubige und auch für Ketzer.

Etwas weiter wurde gebetet,

in einem Wohnhaus, einer Moschee

Wenn Gott es sich so gedacht hat,

kann ich gut damit leben.

Mein Soesterweg, mein Soesterweg,

mein langer Soesterweg,

wo man die Glocken läuten hört,

eine endlos lange Baumreihe,

Bewacher meiner tiefsten Träume.

Hier bin ich daheim in Amersfoort.

Mein Soesterweg, mein Soesterweg,

mein langer, langer Soesterweg,

glaube mir auf mein Wort,

eine endlos lange Baumreihe,

Bewacher aller meiner Träume.

Hier bin ich daheim in Amersfoort.

Ein Kommentar zu “Herbstgewitter 44/2014 – die Radiosendung rund um Liedermacher & Chansonniers.

  1. Silke Aydin
    19. Januar 2014

    Als direkte Nachbarin zu einer „Musikschule“ kenn ich das Thema in Reinhard Lakomys Lied sehr gut. Besonders in den warmen Monaten, wenn jeder die Fenster weit geöffnet hat, ist so ein Mix aus Blockflöten-, Schlagzeug- und Trompetenversuchen nicht immer angenehm ;-))… aber schließlich möchte ich ja auch schöne Lieder hören… und die müssen nun auch erstmal erschaffen werden!!!
    Ansonsten: danke für ein weiteres großartiges Herbstgewitter mit toller Moderation und schönen Songs!!

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 19. Januar 2014 von in Herbstgewitter - die Radiosendung und getaggt mit , , , , , , .
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