Ein Achtel Lorbeerblatt

Der Lied- & Chansonblog von David Wonschewski

Rezension: Friedrich & Wiesenhütter – Alles auf Anfang

alles-auf-anfang

von Alexander Kutz

Mit „Alles auf Anfang“ stellen „Friedrich & Wiesenhütter“ ihre erste gemeinsame CD-Veröffentlichung vor.

Matthias Wiesenhütter und Dirk Friedrich lernten sich bei Solo-Aufnahmen des Letztgenannten kennen und bereisen seitdem als Duo die Bühnen Deutschlands. Dirk Friedrich hatte sich bereits in der Berliner Liedermacherszene einen Namen gemacht und Matthias Wiesenhütter war über Jahre als Gitarrist im Duo ‚Twelve Strings‘ unterwegs.

Das Ergebnis der Verschmelzung der beiden zu „Friedrich & Wiesenhütter“ ist in erster Linie allerfeinste Gitarren-Duo-Musik. Kennzeichnend sind miteinander harmonierende Gitarrenläufe, gepaart mit wortreichen Texten.

Die Stücke kommen mal heiter, mal verträumt, mal melancholisch daher; berichten von Heimat, von Freundschaft, von groß und größer werdenden Kindern, beschreiben Politiker und Gefühlslagen.

Die Lieder lassen teilhaben am Blick auf die Welt und aufs Leben, mitten aus selbigem.

Ein großer Teil der Stücke ehrt unser Dasein, so wie es uns alltäglich heimsucht: „so schön wie hier kann’s im Himmel gar nicht sein“, wird den Zuhörenden dann versichert. Die scheinbar kleinen Momente im Leben erfahren durch Friedrich & Wiesenhütter eine Würdigung, die sie dann ganz groß erscheinen lassen. So zum Beispiel in dem beschwingt daherkommenden Liedchen „Das Leben ist schön“ beschrieben: Zwei Freunde, ein See, ein paar Bierchen … was braucht man mehr. Dem gegenüber verweist das Duo mit Stücken wie „Es gibt Tage“ und „Wenn man kentert“ auf die fast schon alltägliche Herausforderung, mit dem Hinterfragen der eigenen Erfahrungen und Einstellungen umzugehen.

Mit „Alles auf Anfang“ schaffen es Friedrich & Wiesenhütter ihre im Gros der Lieder mitschwingende Botschaft, inmitten aller Höhen und Tiefen des Lebens zufrieden zu sein mit dem, was man hat, verpackt in anspruchsvolle Gitarrenklänge, die im Übrigen durch die die Veröffentlichung durchziehenden sechs Instrumentalstücke eine Erhöhung erfahren, auf ehrliche Art und Weise zu übermitteln.

http://friedrich-wiesenhuetter.de/

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