Ein Achtel Lorbeerblatt

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Rezension: Eric Devries – Close to Home

Close to Home

Die aktuellen Songs von Eric Devries  – und viele weitere Neuerscheinungen und Klassiker – hören Sie im Herbstgewitter, unserer Radiosendung rund um Liedermacher & Chansonniers. Zum EAL-Radio HIER entlang.

 

von Silke Aydin

Der niederländische Singer/Songwriter Eric Devries hat gerade dieser Tage sein drittes Album „Close to Home“ veröffentlicht. 14 Lieder, die von einer eindrucksvollen Reise durchs Leben mit all seinen Facetten erzählen. Liebe und Hoffnung, aber auch Abschied durch Trennung oder Tod.

Sieben Jahre liegen zwischen dem vorherigen und dem jetzigen Album. Sieben Jahre zum Leben, Lieben und Leiden; ein recht biographisches, ein ehrliches Werk, so scheint es. Das Lied „In this Country“ beispielsweise erzählt von der Reise durchs Land, dem Beobachten der Umgebung… um sich selbst zu finden.

Eric Devries‘ Songsprache ist Englisch. Und er hat das ‚amerikanische Gen‘, das gewisse Etwas, das die Lieder rundum glaubwürdig daherkommen lässt. Eine Mischung aus Folk und Blues, eine Gitarre, die mit treibendem Rhythmus das Tempo vorgibt, und anspruchsvolle Texte.

Der Titelsong „Close to Home“ und auch „November in the Rain“ thematisieren den Abschied: „How can one say things will be fine when someone’s lost somebody dear“ / „Please send me a postcard from wherever you are, so that I know that you’re all right“.

„Different Stations“ und „Memories of You“ handeln von Missverständnissen und Trennung: „You say that I’m trying to hurt you… you got it all wrong“ / „Just the one thing I can do… change my memories of you“.

Erics Instrument ist die Gitarre. Er wird aber bei allen Liedern von Musikern mit verschiedenen Instrumenten wie z.B. Schlagzeug, Geige und Klavier begleitet. Und auch gesanglich gibt es eine Zusammenarbeit, ein Duett mit Anna Coogan: „One more Try“, eine letzte Chance für die Liebe.

Alle Songs der CD stammen von Eric Devries. Einzige Ausnahme: „Nothing Rhymed“. Der bekannte Song von Gilbert O’Sullivan über richtige und falsche Entscheidungen im Leben: „The right to be wrong if I choose“. Das Lied „Moment to Cherish“ hingegen vermittelt Hoffnung: „I’ll cherish each and every moment gone, as if this moment were my last.“

Der wohl intensivste Song steht aber sofort am Anfang des Albums – „Anything but what I am“, Dankbarkeit für erfahrene Hilfe und Unterstützung in schwierigen Zeiten: „When I was ready to give up, you gave me hope, you made me feel I was wanted…“

Diese Musik ist auf jeden Fall auch WANTED. Immer und immer wieder!

 

www.ericdevries.info

 

 

 

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