Ein Achtel Lorbeerblatt

Der Lied- & Chansonblog von David Wonschewski

Rezension: PanneBierhorst – das kennt ihr ja von uns

PanneBerhorst_das_kennt_groß

von Arno Wilhelm

Auf den deutschsprachigen Bühnen sind die beiden alte Hasen. Jeder für sich sowieso, mittlerweile sind sie auch schon einige Jahre gemeinsam unterwegs. Sven Panne und Rüdiger Bierhorst haben nach Soloalben beiderseits und Rüdis Tonträgern mit den Monsters of Liedermaching nun als PanneBierhorst ihre erste gemeinsame CD „Das kennt ihr ja von uns“ veröffentlicht. Darauf zu hören sind 17 Songs, darunter neue sowie alte und vor allem jede Menge Spielfreude. Sven Panne am Klavier, Rüdiger Bierhorst an der der Gitarre, und das Publikum kann sich auf einen unterhaltsamen Abend einstellen.

Mehrere der bekannten und zum Teil auch auf anderen Alben der beiden veröffentlichten Lieder sind dabei leicht erweitert. Mal ein gemeinsamer Refrain, mal eine Klaviermelodie im Hintergrund. Es sind nur Nuancen, aber sie sind ausnahmslos da platziert, wo sie die Songs besser machen. Die beiden haben sich nicht der Versuchung hingegeben, jedes Lied zwanghaft zu einem Duett umzustricken, sondern spielen mal einzeln, mal zu zweit, haben gemeinsam ihren Spaß auf der Bühne und lassen das den Hörer auch spüren.

Man merkt es den Aufnahmen an, wie sehr PanneBierhorst es lieben, live aufzutreten. Insofern war es nur gut und folgerichtig, dass die CD live vor Publikum in den Kölner Bex-Studios aufgenommen wurde. Thematisch scheuen sie weder Gesellschaftskritik noch Liebeslieder, auch der Wandel unserer Zeit wird angesprochen.

Der leicht achselzuckende Titel des Albums „das kennt ihr ja von uns“ spielt gleichzeitig schön auf ihre Umtriebigkeit auf den deutschen Bühnen und auf die Mischung alter und neuer Titel an. Durch eben diese Mischung vertrauter und häufig live gehörter Songs ist es eine Herausforderung, Favoriten-Titel zu benennen, ohne die neuen Lieder zu vernachlässigen. In der Liederbestenliste ist dem insofern Rechnung getragen, dass mit „Keine Macht den Haien“ einer der neuen Songs des Albums seit diesem Monat platziert ist. Bei den Klassikern sind vor allem die feine Beobachtungsgabe von Rüdiger Bierhorst in „Sehnsucht im ICE“ und Sven Pannes Freudenfeuerwerk „Oberstes Regal“ hervorzuheben.

Zweifellos werden die beiden mit dieser CD in den kommenden Monaten und Jahren ausführlich das deutschsprachige Land bereisen und ihre Lieder live zu Gehör bringen. Und wie man der CD anhört, sollte man das nicht verpassen.

www.pannebierhorst.de

Ein Kommentar zu “Rezension: PanneBierhorst – das kennt ihr ja von uns

  1. davidwonschewski
    21. März 2015

    Hat dies auf David Wonschewski rebloggt.

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